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Artikel / Bericht

Zeitvertreib Juli 2017
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Geschichte

Träger dieses Pflegeheimes ist ein Verein, der
von Buttlar-Fransecky-Stift e.V.

Sämtliche Aktivitäten und Unternehmungen dieses Vereines stehen voll und ganz im Dienste unserer 114 Bewohner, die als Teil einer gemeinnützigen Einrichtung darauf vertrauen können, dass die von ihnen geleisteten Beiträge nicht an Aktionäre, Gesellschaften oder Betreiber fließen, sondern im vollem Umfang in Form von Leistungen an sie wieder zurückfließen.

Zur Geschichte des von Buttlar-Fransecky-Stiftes zu Erbach im Rheingau


General von Fransecky
Der preußische General Eduard Friedrich von Fransecky (1807 - 1890) erhielt 1872 für seine Verdienste im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 eine Schenkung von seinem König und Kaiser. Mit ihr erwarb er 1877 ein Anwesen in Erbach mit einem vermutlich aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammenden zweistöckigen Gebäude, auf dem das heutige von Buttlar-Fransecky-Stift steht.

 


Anna von Buttlar-Brandenfels
Seine Tochter, Freifrau Anna Treusch von Buttlar-Brandenfels, geb. von Fransecky (1837 - 1909), ist die eigentliche Stifterin des Heimes. Sie hatte das Anwesen in Erbach geerbt und verfügte in ihrem Testament die Umwandlung ihres Erbacher Besitzes in eine Stiftung. Sie sollte bedürftigen Offizierswitwen und -töchtern zugute kommen, die in Erbach einen fast unbezahlten, jährlich auf 6 Wochen begrenzten Urlaub machen durften.

Unter den Damen, die in dem Haus Aufnahme fanden, war auch Elisabeth Deismann, die Tochter des verstorbenen Pfarrers zu Erbach.

Nach dem 1. Weltkrieg musste der Stiftbetrieb eingestellt werden, da infolge der Inflation auch das Stift seine finanziellen Mittel verlor. Mieter und Zwangsmieter bewohnten das Gebäude. Jahrelang wurde versucht, das Anwesen einem neuen Zweck zuzuführen.

Erst im Jahre 1935 gelang dies. Das Diakonissenmutterhaus "Friedenswarte" in Bad Ems übernahm die Trägerschaft für das Stift als eingetragener Verein.

Emser Schwestern
Eifrige, unermüdliche Wegbereiter des von Buttlar-Fransecky-Stifts

Bevor die Emser Schwestern Ihre hilfreiche, segensreiche Tätigkeit in Erbach aufnahmen, wurde eine hübsche, kurze Beschreibung des Anwesens verfasst : "Ursprünglich war der Bereich des 'Fransecky-Hof' wesentlich größer, als es heute erscheint. Ein einfaches, aber vornehmes Wohnhaus liegt dort mit herrlichem alten Ziergarten und ausgedehnten Weinpflanzungen, von denen der Blick weit zu den Höhen des Taunus schweift. Ein hindurchfließendes Bächlein gibt dem Ganzen einen anmutigen Reiz".

Nach wechselvoller Geschichte und zahlreichen Änderungen in den Besitzverhältnissen, wurde im Jahre 1935 das Stift in der Form eines eingetragenen Vereins vom Diakonissenmutterhaus "Friedenswarte" in Bad Ems übernommen.

Schwester Clara von Bülow vom Diakonissenmutterhaus schreibt in der dortigen Chronik : "Also haben wir Erbach übernommen und nun soll daraus eine Hütte Gottes bei den Menschen werden. Das ist die Bitte aller, die daran beteiligt sind."

Schilderung der ersten Begegnung vor Ort:
Am Mittwoch fuhren wir mit einer Menge Sack und Pack mit Christfreund hin. Da man nicht auf 17jährigen Motten und Maden schlafen kann, gehörten erst einmal saubere Betten von hier hin. Es war eine Fahrt mit Hindernissen durch gesperrte Autostraßen, und so landeten wir erst nach 2 Uhr am Buttlarstift, begleitet vom Pfarrerehepaar, das feierlich die Schlüssel übergab. Dann folgte Besichtigung durch Schwester Käte von Bach und Schwester Emilie, und nun ist es eine Freude zu sehen, mit wie viel Mut und Lust sie diese große, schöne Arbeit übernehmen.


Emser Schwestern beim Kirschenpflücken

Weiterer Bericht - es ist Frühling - "Die Schwestern stehen schon eifrig mitten in der Arbeit, und Schwester Käte von Bach schreibt: Uns geht es hier sehr gut, wir haben viel Freude in der Arbeit und bei der Einrichtung des Hauses. Eben ist Erbach in seinem Frühlingsschmuck einzigartig schön, auch mit seinem wunderhübschen Garten. Im Hause sieht alles noch sehr wüst und unordentlich aus, doch haben wir ein gemütliches Wohnzimmer und eine Küche für uns eingerichtet. Wir wohnen zunächst noch im Nebengebäude, das der so genannten Post, die ja ziemlich gut eingerichtet ist. Herr Architekt Schönhagen war hier. Er hat mit Kenneraugen alles geprüft und untersucht und wird seine Vorschläge und Pläne einreichen. Ich hoffe, dass der Kostenvoranschlag bald in Ihre Hände kommt, damit die Arbeiten nach Pfingsten begonnen werden können. Wir möchten so schnell wie möglich zum Ziele kommen, damit unser Haus seine Pforten weit aufmachen kann für alte, hilfsbedürftige Menschen."

Weiterer Bericht aus dem Archiv der Emser Schwestern - Diakoniewerk Friedenswarte für den Tag der Einweihung:

"Längst war die Einweihung des schönen Altersheims, der von Buttlar - Fransecky - Stiftung, auf den 24. November (1935) angesetzt. Mit Herrn und Frau Pfarrer Zorn aus Erbach fanden sich 40 Schwestern aus Eltville, Wiesbaden-Biebrich und Umgebung ein. Im übrigen hatten wir keine Einladungen ergehen lassen. Am Vormittag hatte eine Sitzung des Vorstandes dieser Stiftung stattgefunden, die Schwester Clara von Bülow als Vorsitzende leitete.
Herr Architekt Schönhagen und sein Bauführer, Herr Schneider, haben Ihre Aufgabe mit der wundervollen Renovierung und all den neuen Installationen aufs beste gelöst.
Das Heim ist nun für die lieben alten Leute bezugsbereit. Wir hoffen, dass es in kurzer Zeit gefüllt sein wird."

(Nach Aufzeichnungen von Pfarrer Ufer, Schwester Clara von Bülow sowie Archivmaterial der Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte in Bad Ems, das von der Schwester Oberin Christel Oeser zur Verfügung gestellt wurde.)

Zur Neugründung des Vereins

Im Jahre 1963 teilte das Emser Diakonissenmutterhaus dem Erbacher Pfarrer Erich Ufer mit, dass es das Fransecky-Stift wegen akuten Schwesternmangels aufgeben müsste. Zu dieser Zeit wurden im Stift 18 alte Damen von Feierabendschwestern liebevoll gepflegt. Pfarrer Ufer setzte sich mit aller Kraft dafür ein, das Stift zu erhalten.

Beratungen mit den Schwestern, mit Dr. Kalitzsch, dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, und Pfarrer Becker, dem Dekanatsbeauftragten für Diakonie im damaligen Dekanat St. Goarshausen, ergaben, das Stift in ein modernes Alten- und Pflegeheim umzuwandeln.

In der Mitgliederversammlung am 10. September 1963 wurde Pfarrer Ufer zum 2. Vorsitzenden und am 15.04.1964 zum ersten Vorsitzenden gewählt. 1964 wurden auch Pfarrer Becker aus Bornich und Dr. Kalitzsch Mitglieder des Vereins. Pfarrer Becker wurde zum 2. Vorsitzenden und Dr. Kalitzsch zum Schriftführer gewählt. Dem Vorstand gehörten außerdem als Beisitzer Frau Hanna Klaebisch und die Gemeindeschwester Else Hahn aus Eltville an.

Die Schwestern zogen sich nun aus dem Verein zurück, und es begann die Suche nach neuen Mitgliedern. Es traten noch ein: Frau Elisabeth Ufer, Herr Joachim Ufer, Herr Erich Roder, Herr Friedrich Eichmann, Herr Werner Schönberger und Frau Sigrid Richter.

Jetzt konnte die Satzung des Vereins am 15.07.1965 im Hinblick auf die neuen Aufgaben geändert und in das Vereinsregister beim Amtsgericht Eltville eingetragen werden.

In § 2 heißt es: "Der Zweck des Vereins besteht in der Sorge für die Unterbringung alter und hilfsbedürftiger Männer und Frauen. Zu diesem Zweck unterhält er ein Alten- und Pflegeheim."

Nach § 4 ist der Verein Mitglied des Diakonischen Werkes der Ev. Kirche in Hessen und Nassau.

Der Neubau 1967

Der 1965 neu gegründete Verein unter Vorsitz des damaligen Gemeindepfarrers Erich Ufer erkannte schnell, in welcher Situation sich die Einrichtung, die im ehemaligen Wohnhaus der Familie Fransecky ansässig war, befand.

Baulich war das Haus über die Jahre in derart schlechtem Zustand und erfüllte die geltenden Auflagen in keiner Weise mehr, dass die Aufsichtsbehörden den Träger drängten, eine Veränderung herbei zu führen. Neben der Renovierung, einem Neubau und dem Auswandern auf den Standort Marienhöhe wurde auch die Schließung der Einrichtung diskutiert. Hier hätte man die Bewohner des Hauses, deren Wunsch es war, in Erbach zu bleiben, in eine andere Einrichtung verlegen müssen. Nachdem Pfarrer Ufer mit Amtskollegen im Rheingau Gespräche geführt hatte war klar, dass es kaum Alternativen gab und dass die Region mit Wohn- und Pflegeplätzen für hilfsbedürftige Menschen völlig unterversorgt war.

Mit viel Engagement machte sich der Vorsitzende und sein Vorstand ans Werk diesem Notstand in der Region entgegen zu treten und so konnte Pfarrer Ufer durch viele Gespräche und Verhandlungen die politischen Entscheidungsorgane für das Problem in der Rheingauer Bevölkerung sensibilisieren und mit einem Neubau die Problemlösung gleich mit anbieten.

Da der Verein, abgesehen vom Grundstück, über keine finanziellen Mittel verfügte, wurde das gesamte Bauprojekt über Zuschüsse und Kredite finanziert. 1965 wurde mit der Planung und danach mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen, im Oktober 1967 wurde Richtfest gefeiert, im Dezember 1968 war das Gebäude fertig gestellt und wurde im Beisein des Hessischen Sozialministers Hemsath eingeweiht.

4.322 qm Wohn- und Nutzfläche wurden erstellt. Wohn- und Pflegeheim, damals strikt auch baulich getrennt, ein großzügiger Küchentrakt mit 140 qm großem Speisesaal, eine moderne Heizanlage und großflächige Verglasungen machten die Einrichtung mit 100 Betten im Altenheim und 35 Betten im Pflegeheim zum größten in der Region. Im Altenheimbereich wurden überwiegend Einzelzimmer gebaut, während man im Pflegebereich fast ausschließlich Zweibettzimmer plante. Die Zimmer waren ausgestattet mit einer Schwesternrufanlage, einem Waschbecken und im Altenheimbereich mit Balkonen.

Die Baukosten betrugen 3.7 Mio DM, 700.000 DM wurden vom Träger über Kredite finanziert, 3 Mio DM wurden von Gemeinde, Kreis und Land in Form von Zuschüssen getragen, da es sich um eine Einrichtung des öffentlichen Interesses und des Gemeinwohls handelte. Mit anfänglich ca. 30 vollzeitbeschäftigten Mitarbeitern war die Einrichtung schon damals ein großer Arbeitgeber in Erbach.

Das alte Stiftsgebäude

Nach dem 1968 das neue Alten- und Pflegeheim in Betrieb genommen war, wurde das ehemalige Wohnhaus der Fransecky-Familie innen entkernt und komplett neu ausgebaut. Bis 1970 entstanden hier fünf abgeschlossene Wohnungen mit 80 - 100 qm Wohnfläche, die an Mitarbeiter vermietet wurden und werden. In den späten achtziger Jahren wurde dem erhöhten Bedarf an kleineren Wohneinheiten Rechnung getragen und eine 100 qm Wohnung aufgeteilt, so dass vier Personen die Wohnung als Apartments nutzen. 2002 wurde die Fassade restauriert und die Kellerräume renoviert. Unzählige kleinere Sanierungsmaßnahmen wurden an diesem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gebäude schon durchgeführt bzw. müssen noch durchgeführt werden.

Für den Verein als Träger ist die Erhaltung dieses historischen Gebäudes nach wie vor eine große Aufgabe, die Jahr für Jahr viel Zeit und Geld verlangt.

Entwicklung vom Altenheim zum Pflegeheim

Als das Stift im Jahre 1935 von den Emser Schwestern eingerichtet wurde, nahmen sie bis zu 20 "alte" Damen auf. Ob und in wie weit hierbei pflegebedürftige Seniorinnen waren, geht aus den alten Berichten nicht hervor.

Das neue, erweiterte Heim wurde am 4. Dezember 1968 eingeweiht. Zu diesem Zeitpunkt waren 135 alte Menschen untergebracht, davon waren lediglich etwa 30 pflegebedürftig. Die durchweg noch rüstigen Bewohner des Altenheims, teilweise wohnten hier auch Ehepaare mit ihren eigenen Möbeln, nahmen noch aktiv am öffentlichen Leben und am Ortsgeschehen teil.

Im Laufe der Zeit nahmen die pflegebedürftigen Heimbewohner immer mehr zu, so dass sich das Gesamtbild des Altenheimes immer mehr zum Pflegeheim wandelte. Zum heutigen Zeitpunkt, also 70 Jahre später, leben im Fransecky-Stift überwiegend pflegebedürftige Menschen.

Dank der umsorgenden Heimleitung wird den Bewohnern des Pflegeheimes trotz ihrer starken Behinderungen einiges geboten. So wird z.B. beim Erbacher Fastnachtsumzug, zur Stunde der Alten anlässlich des Erdbeerfestes und zum Seniorennachmittag in der Erbacher Turnhalle unter erheblichem Arbeitsaufwand jeweils die Teilnahme ermöglicht. Durch solche Maßnahmen können auch heute noch die Bewohner am Ortsgeschehen teilhaben.

Ein Haus, das mit der Zeit geht

Sanierung Bauteil A

1989 - über 20 Jahre nach dem Bau des von Buttlar-Fransecky-Siftes - wurde ein Teil der Räumlichkeiten saniert. Neue Brandschutz-bestimmungen, Anforderungen der Heimaufsichtsbehörde und des Versorgungsamtes sowie die Notwendigkeit den Komfort zu verbessern, führten dazu, den Bauteil A tief greifend zu renovieren.
Im wesentlichen wurde hier auch der Tatsache Rechnung getragen, dass sich bereits Mitte der achtziger Jahre der Anteil der pflegebedürftigen Bewohner ständig erhöhte und dadurch die Trennung von Altenheim und Pflegeheim nicht mehr gegeben war.
Der Bereich des damaligen Altenheims (Bauteil A) sollte so umgestaltet werden, dass auch pflegebedürftige Personen betreut werden konnten.

Die Maßnahmen waren derart umfangreich, dass das Gebäude in zwei Schritten völlig entkernt und von innen heraus neu aufgebaut wurde. Durch den Einbau der Bäder reduzierte sich auch die Platzkapazität von 135 auf 114 Wohn- und Pflegeplätze. Der Anteil der Einzelzimmer konnte auf 85% angehoben werden, was für die damaligen Verhältnisse als sehr fortschrittlich bezeichnet werden konnte. So erfreulich die Qualitätsverbesserung des Umbaus für Bewohner und Mitarbeiter war, so unerfreulich entwickelten sich die Baukosten während der Maßnahme. Waren zu Beginn noch 3,5 Mio DM veranschlagt, verschlang der Umbau bis zum Abschluss über 5,3 Mio DM. Dies war für den Verein ein wirtschaftlich nicht mehr zu kalkulierendes Risiko, das aber durch das Verhandlungsgeschick des ehemaligen Vorsitzenden Herrn Detlev von Oetinger und seines Stellvertreters, Herrn Pfarrer Jürgen Kirchner, die eine Erhöhung der Zuschüsse mit der Landesregierung und dem Sozialministerium verhandeln konnten, doch noch ein gutes Ende fand. Trotz aller Unterstützung von Land, Kreis, Gemeinde und dem Deutschen Hilfswerk musste die Einrichtung 1,2 Mio DM aus eigener Kraft finanzieren.

Umbau Bauteil B

Zehn Jahre nach Umbau des Bauteils A war 1999 der B-Bereich (damalige Pflegestation) so in die Jahre gekommen, dass vom Vorstand der Beschluss gefasst wurde, auch dieses Gebäude umfangreich zu modernisieren.
Bäder für jedes Zimmer waren geplant, neue Aufenthaltsbereiche, Gemeinschaftsräume und die Umsetzung eines modernen Brandschutzkonzeptes.

Da im Bauteil B ausschließlich Zweibettzimmer vorhanden waren, war ein wichtiger Punkt die Schaffung von Einbettzimmern, was auch Wunsch unserer Bewohner und Kunden war. Schnell war klar, dass die Einrichtung beim Einbau von Bädern und der Umwandlung von Zwei- in Einbettzimmer bis zu 16 Plätze verlieren würde. Der Vorstand entschied sich, das Gebäude um eine Etage aufzustocken, um so die Platzkapazität von 114 Betten halten zu können.

Im Sommer 2000 war Baubeginn und bereits im Frühsommer 2001 konnten die ersten Bewohner in die neu geschaffene 3. Etage einziehen.
Danach wurden die beiden darunter liegenden Etagen renoviert und ausgebaut, die im Sommer 2002 fertig gestellt waren.
In einem letzten Schritt wurden die Kellerräume renoviert.

Eine Erleichterung für Bewohner/innern, Besucher/innen und Mitarbeit/innen gleichermaßen ist der Einbau einer Türautomation am Haupteingang, der vor allem unseren Rollstuhlfahrern zu Gute kommt, die diesen stummen Türöffner sehr zu schätzen wissen, da er stets zu Diensten ist.

Mit dem Umbau konnten auch zwei Aufenthaltsbereiche, die offen gestaltet sind, hinzu genommen werden und unser Sozialdienst hat einen Raum von ca. 50 qm bekommen, der für Gruppenaktivitäten, aber auch als Festraum für persönliche Geburtstagsfeiern unserer Bewohner genutzt wird.

836 qm Fläche sind beim Umbau des Bauteil B hinzugekommen, 3,4 Mio DM wurden investiert, um Wohnqualität und Sicherheit für unsere Bewohner anzuheben. Diese Maßnahme wurde neben einem Zuschuss des Deutschen Hilfswerkes von 600.000 DM und 10.000 DM von der Hessischen Staatskanzlei vom von Buttlar-Fransecky-Stift alleine getragen.

Was wir für morgen und für die nächsten "75 Jahre" planen

Auch am Gebäude, Grund und Boden, dem Innenleben und der Technik des von Buttlar-Fransecky-Stiftes nagt der Zahn der Zeit und so muß sich der Vorstand des Vereins neben dem operativen Geschäft ständig damit beschäftigen, was wann wie am besten renoviert, saniert oder repariert werden muß, wie man dies bezahlen kann und wer dies durchführt.

Nach der Großaufgabe Umbau Bauteil B gab es dann auch in diesen Angelegenheiten keine Verschnaufpause:
Im Bauteil A wurden massiv Wasserleitungen ausgewechselt, die Flure wurden renoviert. Der Brandschutz wurde in zwei Etagen auf den neuesten Stand gebracht (feuerfeste Deckenverkleidung eingebaut, Sicherheitslicht, das mehrere Stunden ohne Stromversorgung leuchtet und Rauchmelder, die im Brandfall automatisch Kontakt zur Feuerwehr herstellen, wurden installiert).

Alle Brandschutztüren im Haupttreppenhaus wurden mit einem neuen Sicherheitsklasse versehen und passen sich heute harmonisch dem renovierten Gesamtbild an.
Unser Personalhaus erhielt ein neues Dach und neue Fenster, sowie eine neue Wohnung unterm Dach, die Hauptzufahrt und eine Terrasse vor dem Haus wurden neu gepflastert und die Rasenfläche rechts und links der Haupteinfahrt neu begrünt.
Im Frühjahr diesen Jahres wurde damit begonnen, den Hof rund um das Personalhaus neu zu pflastern.
Viele dieser Arbeiten wurden durch unsere Hausmeister in Eigenleistung erstellt.

Ende des Jahres 2011 wurde unser Aufzug im Haupttreppenhaus nach 43 treuen Dienstjahren gegen einen modernen behindertengerechten Aufzug ausgetauscht.

In den Jahren 2011 bis 2014 wurden folgende Projekte durchgeführt:

  1. Erneuerung des 43 Jahre alten Flachdach auf Bauteil A
  2. Erstellung einer neuen Fassade an der Südseite des Bauteil A (s. Foto)
  3. Vergrößerung der Bewohnerzimmer im Bauteil A (EG - 3. OG) um jeweils 3-4 m²
  4. Umbauung der Balkone auf der Nordseite des Bauteil A
  5. Erneuerung der 25 Jahre alten Heizkesselanlage durch Einbau einer Brennwertheizung und eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage
  6. Neubau eines ca. 60 m² großen Heizraumes
  7. Neubau eines ca. 50 m² großen Therapieraumes und den dazugehörigen Sanitärräumen, zur Beschäftigungstherapie mit ebenerdigem Zugang zum Park

Die Kosten in der Summe für der oben genannten Maßnahmen belief sich auf 1,4 Mio €.

Dieser Aufwand und das Schaffen von mittlerweile 110 Mitarbeitern stehen voll und ganz im Dienste unserer 114 Bewohner, die als teil einer gemeinnützigen Einrichtung darauf vertrauen können, dass die von ihnen geleisteten Beiträge nicht an Aktionäre, Gesellschaften oder Betreiber fließen, sondern im vollem Umfang in Form von Leistungen an sie wieder zurückfließen.

Öffnungszeiten

Büro
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7:45 Uhr bis 16:15 Uhr

Telefon: 06123 92350
Fax: 06123 923529

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